Eine Idee, ein Lastenrad und eine Menge Überzeugung — die Geschichte hinter dem grünen Service.
Radlglas Team
10. Apr 2025 · 6 Min. Lesezeit
Alles begann mit einer einfachen Beobachtung: Immer wieder standen volle Altglas-Container vor der Haustür, während gleichzeitig Dutzende Autos zum Container fuhren — jedes einzeln, jedes nur halb voll.
Die Kernfrage
„Muss das wirklich so sein?" Diese Frage ließ uns nicht los. Glasrecycling ist wichtig — aber der Weg dorthin ist unnötig aufwendig, ineffizient und klimaschädlich. Jede Autofahrt nur für ein paar Flaschen erzeugt CO₂, das wir uns eigentlich sparen könnten.
Die Lösung: Das Lastenrad
Die Antwort war schnell gefunden: Ein Lastenrad kann problemlos mehrere Kisten Glas tragen. Es braucht keinen Parkplatz, erzeugt keine Emissionen und kommt durch enge Gassen. Kombiniert mit einer einfachen Online-Buchung entsteht ein Service, der für alle funktioniert.
Die ersten Touren in Leingarten
Die ersten Fahrten waren noch experimentell. Kleine Touren, wenige Kunden, viel Improvisation. Doch das Feedback war eindeutig positiv: Die Nachbarschaft liebte die Idee. Innerhalb weniger Monate wuchsen die Anfragen schnell.
Die Partnerschaft mit Freyer
Ein entscheidender Schritt war die Zusammenarbeit mit dem Freyer Getränkemarkt in Leingarten. Damit konnten wir nicht nur Altglas abholen, sondern auch Getränke liefern — ein echtes Rundum-Service-Paket für die Nachbarschaft.
Heute und morgen
Heute sind wir in Leingarten, Kirchhausen, Nordheim und Bad Honnef aktiv. Und das ist erst der Anfang. Unser Ziel: Jede Gemeinde in der Region soll von einem emissionsfreien Glasservice profitieren können.
Danke, dass ihr Teil dieser Reise seid. 🌱